Urlaub in Südafrika

So, auf geht´s in unseren ersten Südafrika-Urlaub:

Abfahrt: Sonntag, 13.12.2015 um 4 Uhr

Der alte Trick, früh los zu fahren, damit die Kinder im Auto weiterschlafen, funktioniert auch in Südafrika:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unsere erste Etappe von Pretoria in den Hluhluwe-Imfolozi National Park (ca. 600 km) führte uns in den Osten Südafrikas. Immer die Augen auf der Straße oder am Straßenrand:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unsere Unterkunft lag mitten im National Park und auf dem Weg dorthin,  gleich nach dem Parkeingang  Memorial Gate sahen wir eine große Herde. Leider nur von hinten…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir machten erstmal Picknick an unserer Logde, zusammen mit Nyalas.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider verschlechterte sich das Wetter und Nachmittags hatten wir dann leichten Regen. Ja, auch das gibt es in Südafrika. Und wir hatten das Glück, dass der Regen, auf den ganz Südafrika seit 3 Monaten wartet, jetzt unseren Urlaub begleiten wird!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Hluhluwe-Imfolozi ist der älteste Wildpark ganz Afrikas und weltweit leben hier die meisten Nashörner. Fast 2000 Tiere auf nur 960qkm.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Vorsicht im Straßenverkehr, Tiere haben hier Vorfahrt!!!

Maximilian und Sebastian sprangen trotz schlechtem Wetter gleich in den Pool und anschließend ruhten wir uns kurz in unserer Lodge aus. Wir hatten sogar einen Fernseher! Wetterfest gekleidet machten wir einen kleinen Spaziergang durch das eingezäunte Gelände mit Ziel Main Lodge zum Abendessen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am nächsten Morgen machten wir uns auf, den Park zu erkunden. Wir hatten viel Glück, sahen Grünmeerkatzen (Affen), Kudus, Giraffen, Nyalas, Tschkma Paviane,  Nashörner, Zebras, Riedböcke, Warzenschweine und einige Kaffernbüffel.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
auch kleine Tiere sah man am Straßenrand
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
und natürlich Große

Und ein ganz Großer kam uns und einigen anderen auf der Straße entgegen. Da hatten alle ganz schnell ihren Rückwärtsgang eingelegt…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir hatten auch das Glück, ein Rudel Wildhunde zu sehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zusammen mit einigen Geiern schlichen sie um ein Gebüsch…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider erfuhren wir nicht, das hinter dem Gebüsch lag. Eventuell ein Löwe mit seiner Beute???

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein bisschen forderten wir auch unser 4×4-Auto heraus. Andreas und unser X3 meisterten jede „Unebenheit“ im Gelände!

Und dann freuet wir uns riesig, dass wir in einem kleinen Tal eine sehr große Herde mit ca. 30 Elefanten antrafen. Da es bereits auch hier extra Hluluwe-Nationalpark-whats-app Gruppen gibt, bei der man sich aufnehmen lassen kann und somit immer mitgeteilt bekommt, wo welche Tiere anzutreffen sind, waren wir bald nicht mehr alleine mit der Herde. (P.S. Wir waren nicht in der Gruppe).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, also vor uns Autos, hinter uns Autos und rund um uns herum Elefanten jeder Größe!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und dann wurde uns doch ein bisschen mulmig. Was ist, wenn so ein Elefant Panik bekommt? Hinter uns drehten schon einige Autos um und wir wollten auch die Gefahrenzone verlassen. Da kamen plötzlich aus dem Dickicht hinter uns 2 Elefanten, stattliche Elefanten. Wir „versteckten“ uns hinter einem Baum, der in der Mitte einer Kreuzung stand und warteten. Fuß zum Tritt auf das Gas bereit. Plötzlich begann einer der Elefanten zu laufen, und die können laufen! Mit lautem Trompeten lief er an unserem Auto vorbei, ignorierte uns. Puh, durchschnaufen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Doch dann kam der 2. aus dem Gestrüpp hervor, aufgeregt und wahrscheinlich unsicher, warum sein Artgenosse es plötzlich so eilig hatte. Dann entdeckte er uns und uns wurde ganz anders. Der Baum zwischen uns wäre nicht wirklich ein Hindernis für den Bullen! Er fixierte uns und wir ihn. „Gott sei Dank“ musste keiner dringend auf die Toilette, das hätte sich jetzt erledigt gehabt!

Trompetend, mit wedelnden Ohren kam er immer näher auf uns zu und es waren sicherlich nicht mehr als 3 Meter zwischen uns, als er sich dann doch entschied, lieber seiner Herde nachzulaufen, als mit dem kleinen weißen Autos mit den 5 kleinen Menschen, die so große Augen haben, zu spielen….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, nach dieser Aufregung haben wir uns erstmal wieder einmal beruhigen müssen und sahen währenddessen dem Wildschwein beim suhlen zu:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

und den Affen beim entlausen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Vom Hluhluwe fuhren wir weiter nach St. Lucia direkt am Meer. Nachdem wir unsere Unterkunft gleich gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg, das Meer zu sehen. Kamen dann aber nur bis zum See in St. Lucia… 20151215_172038

Nach dem frühen Abendessen machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Es war ja noch hell, da brauchten wir die Hinweisschilder noch nicht so ernst nehmen:

Natürlich fuhren wir dann spät abends (so gegen 20 Uhr) nochmal mit unserem Auto von unserer Unterkunft los in Richtung See, wo angeblich die Hippos abends an Land kommen und das Gras auf den Grünanlagen fressen. Wer es glaubt….

Doch dann bewegte sich tatsächlich etwas im Gebüsch und bei genauerem Hinsehen entdeckten wir 2 Hippos beim Abendspaziergang. Ganz erschrocken, dass die tatsächlich hier herumliefen und mit dem Hintergedanken, dass (angeblich) in Südafrika die meisten Menschen von Flußpferden und nicht von Löwen oder Leoparden getötet werden, machten wir einen Rückzug. Ich war zwar der Meinung, unser X3 wäre eine sichere Burg, aber angeblich sind manche Flußpferde schwerer als unser Auto!!!!

Wir haben dann aber schon ein wenig geschmunzelt, als wir sahen, dass ein Gartentor eines Einfamilienhauses offen stand (sehr ungewöhnlich!!!) und das Hippo gemütlich in den Vorgarten wackelte. Aber anscheinend sind die Bewohner sehr relaxt (oder saudumm!!!)

Am nächsten morgen machten wir uns auf in den Isimangaliso Wetland Park! Dieser wurde 1999 in die Liste der Weltnaturerbe der UNESCO aufgenommen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Durch eine tolle Landschaft kamen wir dann in Cape Vidal an, ein traumhafter Strand:

20151216_094113

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider zogen gleich nach Ankunft ein paar Wolken auf, aber selbst diese waren toll zu beobachten.

20151216_140143

 

20151216_174052

Am Abend machten wir es uns im urigen Yacht-Club-Restaurant gemütlich. Leckeres Essen und Trinken nach so einem anstrengenden Tag am Meer ist schon sehr, sehr wichtig!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am nächsten morgen besichtigten wir ein kleines Nachbardorf von St. Luia und kauften uns im Supermarkt ein kühles Getränk. Der Junge vor uns an der Kasse kaufte 1 Ei…..

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und da wir bis jetzt noch keine Krokodile gesehen hatten, haben wir den Krokodilpark besucht und bekamen Krokodile ohne Ende zu sehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und wir beobachteten die Canabisweber beim Nestbau:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dann machten wir uns wieder auf an den Strand, diesmal an den öffenltichen in St. Lucia und die Kinder hatten riesigen Spaß in den hohen Wellen und die Jungs „quatschten“ mit Einheimischen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am frühen Nachmittag buchten wir eine Bootstour auf dem St. Lucia See zum Nilpferde beobachten. Nachdem wir alle grantig auf das Boot gestiegen sind (irgendjemand von uns 5 hatte den Picknickkorb bei unserer Unterkunft stehen lassen!!!!), besserte sich unsere Laune bald mit den ersten Hippos.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider ging unsere Tour am nächsten Tag weiter Richtung Durban. Natürlich nicht, ohne dass wir zuvor nochmals bei der „Banana Box“ eingekauft haben! Die „Banana-Box“ ist das, was der Pistontik vielleicht einmal werden möchte…. Aber da muss der Pistotnik noch ganz viel dran arbeiten! In der „Box“ gibt es alles, wirklich alles, was man irgendwie, irgendwann, irgendwo braucht. Und das auf kleinstem Raum. Über Zahnbürste, Eier, Spielwaren, Angelruten, Poolreiniger, Fleisch,  Schrauben, Backpulver, Ventilatoren, Cola, Gartenstühle, Toastbrot, Steinschleuder, Mehl….. Unglaublich! Die qm vom Pistotnik und der Banana-Box sind aber gleich!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

20151218_085109

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und dann fuhren wir ca. 240 km südlich nach Durban. An atemberaubenden Stränden vorbei. Menschenleer!!!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

DURBAN!!! …. wo die schwarzen Südafrikaner Urlaub machen!!!

Welcome to real life!!!

Schon alleine das Einchecken in unserem Hotel dauerte 1 1/2 Stunden. Leider war nur eines unserer beiden Zimmer schon bezugsfertig, beim zweiten waren noch 11!!!! Personen eingecheckt, die aber das Zimmer schon vor 2 Stunden verlassen hätten müssen. 11 Personen???? In einem Zimmer für 4 Personen???? Nein danke!!! Das bekommen die ja in 2 Tagen nicht richtig sauber. Und da wir auch kein Zimmer im 1. Stock wollten (wer möchte das schon, wenn man Meerblick hat!), schickte sie uns nach 1 1/2 Stunden weg, da auch die Zimmer im 5. Stock, denen wir dann zugestimmt haben, auch noch nicht gereinigt waren.

Ok, machen wir halt einen schönen Strandspaziergang und kommen in 2 Stunden wieder.

Die Zufahrt zum Hotel war an der Landseite und durch die Rezeption gelang man an die Strandpromenade.

Ich schreib jetzt mal nix dazu, schaut einfach mal selber:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Genau nach 2 Stunden waren wir wieder bei der netten Dame an der Rezeption und erhielten dann auch gleich umgehend (ca. 30 Minuten) den Schlüssel für unsere beiden Zimmer. Die Zimmer waren wirklich toll.

Und der Ausblick:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Kinder entschieden sich dann gleich, den Pool auszuprobieren. Im 30 Stock. Von hier ist der Ausblick ein wenig anders:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Schwimmen ist nur in abgegrenzen Gebieten erlaubt, deshalb die Ansammlung von Menschen an bestimmten Abschnitten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider waren die Kinder vom Pool nicht begeistert:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zum Abendessen gingen wir dann in ein kleines Restaurant in der Nähe unseres Hotels. Nachdem wir erst mal ein Bier bestellt hatten, und uns der Kellner etwas verdutzt angesehen hatte, bemerkten wir, dass wir in einem Halal-Restaurant sitzen und das alkoholfreie Bier schmeckte gräßlich! Leider war das indische Essen dann so scharf, dass wir doch tatsächlich noch andere alkoholfreie Getränke bestellen mussten!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Besitzer war sehr freundlich und machte dann noch ein Foto von uns. Sebastian sieht man die Begeisterung über das Essen noch an…

Da es schon langsam dämmerte, machten wir uns auf den Heimweg, vorbei an der Polizeistation:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
(die Reifen hatte wohl jemand dringend benötigt)

Da uns der Hotelmanager beim Frühstück darauf aufmerksam machte, dass ab Montag ( 21. Dezember) noch viel mehr Besucher in der Stadt erwartet werden, wie eh schon hier sind, beschlossen wir bereits heute unseren Ausflug zu UShaka Marine World und Sea World zu machen. Hier gibt es es ein tolles Aquarium, dass in einen Schiffsrumpf gebaut wurde und eine tolle Tierschau mit Delphinen und Robben. Nebenan ist ein großes Rutschenparadies. Wir hatten Glück und es waren tatsächlich nicht allzu lange Schlangen an den Rutschen und bei den Shows bekam man auch den Platz, den man wollte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die schwarzen Südafrikanerinnen baden gerne mit Duschhauben:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als wir ganz geschafft im Hotel ankamen, konnten wir die Kinder nicht mehr überreden, zum Essen das Hotel zu verlassen. Wir entschieden uns, in der Nähe eine Pizza zu holen und gingen früh abends den Strand Richtung Pizza-Bude. Von unserem Hotelsteg aus hatten wir einen tollen Blick auf das Moses-Mahiha-Stadion in Durban.

Für unsere Fußballfans:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Deutsche Nationalmannschaft spielte hier bei der Weltmeisterschaft 2010 zwei Spiele:

Deutschland gegen Australien 4:0

Deutschland gegen Spanien 0:1

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Die geht sogar mit Badehaube nach Hause!

Und so sieht es dann abends am öffentlichen Pool aus:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Sonntag morgen fuhren wir nach Mariann Hill um dort einer Klosterschwester ein Paket der Gemeidereferentin der Kath. Kirche Pretoria zu überbringen. Auf dem Weg dorthin kamen wir am „neuen Deutschland“ vorbei:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da das Wetter nicht so toll war (es regnete mal wieder) ,verbrachten wir einige Stunden im Einkaufszentrum.

Am nächsten Morgen besuchten wir zu dritt das Natural Science Museum. Johanna und Maximilian haben die Kinderbetreuung im Hotel entdeckt und wollten unbedingt dorthin.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mittags holten wir Johanna und Maximilian von der Kinderbetreuung ab und fuhren zusammen in den Vogelpark. Schöne Vögel und eine nett gestaltete Tierschau bereiteten uns einen gemütlichen Nachmittag in Durban.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im Anschluss fuhren wir auf das Hafengelände von Durban. Hier gerieten wir das erste mal in Südafrika in eine Polizeikontrolle. Wir waren uns Anfangs nicht sicher, ob sie uns vielleicht aufhielten, weil hier die Durchfahrt verboten war. Es stellte sich aber heraus, dass alles in Ordnung war und unseren Internationalen Führerschein, den man unbedingt in Südafrika braucht, wollten sie gar nicht sehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Von hier aus kann man die vielen Schiffe, die be- und entladen werden, beobachten. Auch unser Container berührte hier das erste mal afrikanischen Boden…. Oder war er schon früher auch mal hier?

Natürlich gab es mal wieder was zu essen… In einem kleinen Restaurant direkt im Hafen aßen wir ganz leckeren Burger. Und Fisch!

Nach unserer letzten Nacht in Durban wollten die beiden Jüngsten unserer Familie vormittags unbedingt nochmal in die Kinderbetreuung und so machten wir uns – wieder nur zu dritt – auf in Richtung Victoria Street Market. Wir fuhren ewig in der Gegend spazieren, da wir die genaue Anschrift nicht bei uns hatten und nur nach Gefühl fuhren. So war dann auch unsere Stimmung, als wir dann ganz zufällig doch auf die Markthalle stießen… Und dann begann noch die Parkplatzsuche! Wir entschieden uns dann für ein Parkhaus in der Nähe und es stellte sich heraus, dass es eine gute Wahl war. Es war im Gebäude einer Bank und wir parkten neben vielen „großen“ Autos, da war für unser „kleines“ keine Gefahr. Und weil gleich mal eine Toilette im Gebäude war, nutzten wir die Gelegenheit:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach diesem tollen Anblick machten wir uns auf in Richtung Markthalle. Noch vor dem Eingang bekamen wir einen kleinen Einblick in die Gewohnheiten der Afrikaner. An diesem Stand kaufen sie Knochen, Innereien und ähnlich Undefinierbares:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Puh, schnell vorbei und rein in die Markthalle.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da überlegte Andreas tatsächlich, ob er nicht für Johanna und Maximilian einen Kopf mitnehmen soll, damit sie das auch sehen!!!!!

Sebastian nahm das ganz gelassen auf… Solange man es ja nicht essen muss…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und die Markthalle war im übrigen sehr weihnachtlich dekoriert:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach relativ kurzer Zeit verließen wir die Markthalle wieder (aus welchem Grund auch immer!) und gingen noch ein wenig durch die Straßen Durbans.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Diese Kombination sieht man in Deutschland auch eher selten:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Deine Aspirin musst du dir in Durban hinter Gittern kaufen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hier bekommt man alles, was man braucht. Man muss nur aufpassen, dass man beim Wühlen keinen Hexenschuss bekommt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 Nachdem wir ganz glücklich waren, dass wir unser Parkhaus wieder gefunden haben, holten wir Johanna und Maximilian an unserem Hotel ab und machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel. Von Durban ging es 150 km Richtung Süden der Küste entlang bis nach Southbroom. Wir hatten eine Bed & Breakfast Unterkunft gebucht und der Inhaber war sehr freundlich. Netterweise hat er uns damals bei der Buchung schon darauf hingewiesen, dass zu dieser Jahreszeit alle Restaurants fast ausgebucht sind und es besser wäre, rechtzeitig einen Tisch zu reservieren. Er bot uns an, die Reservierungen in Restaurants vorzunehmen, die er immer empfiehlt. Das Angebot nahmen wir dankend an. Und so saßen wir an unserem ersten Abend in Southbroom in ein kleinen, französischen Lokal mit ausgewählter Speisekarte…. Genau das Richtige für unsere Kinder, ha, ha, ha!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem wir das erste Bier und den ersten Wein getrunken hatten, besserte sich unsere Stimmung ein wenig… Bis die Rechnung kam!

Schwamm drüber! Am nächsten Morgen bekamen wir ein leckeres Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf den Golfplatz und den Atlantik. Und da die Sonne schien, packten wir unsere Badesachen und fuhren mit dem Auto 5 Minuten zum Strand.20151223_093321

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Außer uns war so früh am Morgen noch keiner am Strand.

20151223_094158

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Kinder bauten ganz fleißig eine schöne Sandburg. Leider wurde es immer windiger und als dann eine große Welle kam, war die schöne Burg in den Wellen verschwunden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als es dann so windig war, dass sich die Sandkörner wie Nadelstiche in die Haut anfühlten, fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft und legten uns an den Pool.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am späten Nachmittag machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch Southbroom.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Abend war für uns ein Tisch in einem Italienischen Restaurant gebucht. Lecker!!! Pizza!!! Die Kinder freuten sich schon riesig und hungrig machten wir uns auf den Weg. Wir hatten für 18 Uhr den Tisch reserviert und waren pünktlich um 2 Minuten vor 6 im Restaurant. Die Kellner und die Inhaber waren noch am Tische aufdecken und wiesen uns freundlich, aber direkt darauf hin, dass sie erst um 18 Uhr öffnen! Aber wir können uns ja gerne schon mal an unseren Tisch setzen und in der Karte stöbern. Wenn sie fertig sind mit dem Aufdecken der anderen Tische, kommen sie die Bestellung aufzunehmen. Ok, dann stöbern wir halt mal die Karte. Mist, keine Pizza!!! Aber lauter andere leckere italienische Gerichte. Mit entsprechenden Preisen dazu. Wir suchten uns alle was leckeres aus und Andreas entschied sich, nur eine Vorspeise zu essen. Der Kellner nahm das auch nach 3maligem Nachfragen so hin, was dann unsere eh auch (schon wieder mal) gereizte Stimmung nicht gerade besänftigte. Das Essen schmeckte lecker und 4 Personen waren auch satt und dadurch ein bisschen besser gelaunt!

Schwamm drüber! Am nächsten Morgen war der 24.12. – HEILIGER ABEND!!!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schon vor dem Frühstück gab unser Vermieter Sebastian ein paar Golf-Tips mit auf den Weg und bereitete dann für uns wieder ein leckeres Frühstück auf der Terrasse.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als wir uns auf den Weg zum Supermarkt machen wollten, um uns für morgen Salate und Fleisch zum Grillen zu kaufen, sangen uns ein paar lustige Jungs Weihnachtslieder vor…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach dem Einkaufen machten wir es uns wieder am Strand gemütlich. Leider war auch heute der Wind ein bisschen nervig, aber wir wollen ja nicht meckern! Es ist der 24.12. und wir sitzen am Strand!!!

20151224_103454

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

20151224_113018 20151224_113819

 

 

 

 

Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu einer Kaffee-Farm, bei der wir eine Führung gebucht hatten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Führung wurde anscheinend dem Sohn der Besitzer aufgebrummt, so zumindest war unser Eindruck. Er zeigte uns 3 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien, die Schälmaschine und die Röstmaschine. Der Höhepunkt der Führung war dann eine Tasse Kaffee im Ausschankstüberl. Bis dahin der totale Reinfall diese Führung. Sogar die Kinder sagten, es sei eine Frechheit, für so etwas Eintritt zu verlangen.

Aber die Kaffeezubereiter hinter der Theke waren so engagiert und verziehrten jeden Cappuchino sehr aufwendig. Und als sie mitbekamen, dass ich keinen Kaffee trinke, machte mit der nette Kerl einen leckeren Roibusch-Tee-Cappuchino. Der entschädigte mich dann für die letzte Stunde.

20151224_143616

Im Übrigen ist immer noch Heilig Abend. 15 Uhr!!!

Wir entschlossen, uns auf den Weg zu unserer Unterkunft zu machen und uns fürs Abendessen an Heilig Abend vorzubereiten. Heute war ein Tisch ein wenig abgelegen auf einer kleinen Lodge für uns reserviert. Wir fanden auf den 2. Anlauf auch gleich zum Restaurant und waren beeindruckt von dem Ausblick. Als wir das Restaurant betraten, waren schon einige Tische besetzt und wir wunderten uns, warum wir nicht, wie üblich, am Eingang begrüßt wurden und uns unser Tisch zugewiesen wird. Wir gingen dann zu den Kellnern, die etwas abseits standen und netterweise zeigten sie und dann unseren Tisch. Gleich am Fenster mit einer gigantischen Aussicht! Toll! Der beste Tisch im ganzen Restaurant! Jetzt kann der Heilige Abend gebührend gefeiert werden.  Leider gab es nur einen Auszug aus der Speiskarte, da Weihnachten ist.  Hmmmm, Trüffel oder Austern oder Cappachio vom wasweisich? Den Kindern fielen die Augen raus und Andreas und ich wussten nicht, ob wir weinen oder lachen sollten. Hilft nix, ist ja Weihnachten, also mal sehen, was wir aus dieser Speisekarte zaubern können. Doch kurz bevor wir die Getränke bestellen wollten, kam die Kellnerin und entschuldigte sich bei uns, denn sie habe uns aus Versehen den falschen Tisch gegeben. Sie würde uns gerne unseren Tisch zeigen. Tja, wäre ja auch zu schön hier gewesen. Nun führte uns die Kellnerin aus dem Hauptspeiseraum in den Nebenspeiseraum und von dem Nebenspeiseraum auf die Terrasse hinterm Haus mit Plastikstühlen und Plastikwindschutzwänden. So, und dann saßen wir da wie die begossenen Pudel. Des kam einem vor, wie „Versteckte Kamera“! Die Kellnerin wollte unsere Getränkebestellung aufnehmen, aber wir waren so perplex, dass wir noch um ein paar Minuten Zeit dazu baten. Nun saßen wir 5 alleine auf dieser muffigen Terrasse mit Aussicht auf ein Abendessen, dass nicht unseren Vorstellungen entsprach und das an Heilig Abend!

Plötzlich sagte Sebastian: „Wir gehen jetzt wieder!“ Wir schauten uns alle 5 an, nickten mit den Köpfen und gingen zügigen Schrittes über die Terrasse auf den Parkplatz, hüpften in unser Auto, ignorierten die Frage des Parkwächters, warum wir denn schon wieder fahren und hauten einfach ab.

So, immer noch Heiliger Abend, 19 Uhr.

Komischer Weise waren wir aller guter Stimmung, nur unser Hunger machte uns etwas Sorgen… Wo sollen wir jetzt in dieser Gegend ein Restaurant finden, dass noch einen Tisch frei hat? Wir gaben dann einfach in unser Navi „Restaurant“ ein und fuhren zu dem nächstgelegnen Eintrag. Dies stellte sich nicht als Restaurant, sondern als eine Bar mit einem kleinen Biergarten heraus. Am Tresen hingen schon ein paar einsame Herzen und wir setzten uns in den Biergarten. Die Kellnerin war aber so nett, sympatisch und engagiert, dass wir schon bei der Getränkebestellung gut gelaunt waren. Die Speisekarte bot alles, was man braucht: Pommes, Pizza, Burger!

 

IMG-20151224-WA0041

20151224_195025 20151224_195038

 

 

 

Als dann die ersten WhatsApp Bilder und Nachrichten von unseren Familien eintrafen, haben wir dann aber doch alle Heimweh bekommen…

20151224_203244

Das änderte sich aber, als wir feststellten, das das Christkind in unserer Unterkunft auch ein paar Geschenke abgegeben hat. Auch wenn unser Christbaum aus einem Palmenblatt bestand…

20151224_210915

Ja, unser Heiliger Abend war heuer anders als sonst. Ganz anders. Ohne „große“ Familie, nur unsere „kleine“. Ohne Kirche, sondern mit Kneipenbesuch. Nicht mit kaltem Winterwetter, sondern mit Sommerwetter. Nicht in Deutschland, sondern in Südafrika. Nicht mit allem, was wir an diesem Tag gewollt hätten, aber mit allem, was wir gebraucht haben…

Nach einer etwas kürzeren Nacht als gewohnt (normalerweise liegen wir um 21 Uhr im Bett), da Maxi unbedingt noch weiter Lego bauen wollte, bekamen wir ein Weihnachtsfrühstück mit Sekt. In Südafrika wird erst am 25. Heilig Abend gefeiert. Und das dann den ganzen Tag. Nicht so besinnlich wie bei uns. Hier herrscht Partystimmung!

Wir verbrachten den Tag wieder am Strand und am Abend grillten wir. (Das war schon vor unseren Restaurant-Besuchen hier in Southbroom so geplant!!!)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

20151225_174512

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Morgen des 26.12. ging unsere Reise weiter von Southbroom in Richtung Landesinnere nach Himeville. Wir entschieden uns, nicht auf der Teerstraße zu fahren, sondern ein bisschen durch das Landesinnere. So brauchten wir aber fast 5 Stunden für 250 km. Aber wir wollten es ja so… Und die Aussicht unterwegs war unbeschreiblich. Leider hingen immer ein paar Wolken am Himmel und die Sonne konnte sich nur kurz durchsetzten. Aber mit einer kleinen Pause zwischendrin und elektronischer Ablenkung für die Kinder (die natürlich die Aussicht nur bedingt genossen) war es eine schöne Fahrt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zurück auf der Hauptstraße sahen wir Schafbesitzer, die ihre Tiere zum Kauf anboten und

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

einen Toastbrotliebhaber. Nicht nur der Kofferraum war voll, sondern auch die ganze Rücksitzbank. Was der nur damit vor hat???

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unser Ziel liegt an der Grenze zu Lesotho, dem Königreich mitten in Südafrika.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dieses mal hatten wir eine kleine Ferienwohnung. Aber Dank Johanna war die Küche gleich ordentlich gefüllt und

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dank Sebastian war die erste Flasche Wein gleich geöffnet.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da es aber ein bisschen kühl war (so ca. 22°), heißten wir neben dem Grill auch gleich noch den Ofen an, damit es schön gemütlich wurde.

IMG-20151226-WA0008 IMG-20151226-WA0009 20151226_203622

 

 

 

 

Nachdem uns unser Vermieter versichert hat, dass wir mit unserem BMW X3 den Sani Pass selber hochfahren können, beschlossen wir, dies auch zu machen. Ein bisschen ein  mulmiges Gefühl hatten wir schon, als wir dann Abends den Plan für den morgigen Tag ausarbeiteten, da wir auch die vielen Fotos, die in der Unterkunft hingen, im Hinterkopf hatten. Aber da Andreas´s Arbeitskollege mit seiner Familie in der Nähe Urlaub machte und wir kurzer Hand entschlossen, morgen gemeinsam den Pass zu fahren, gab es kein Zurück mehr.

Da wir relativ früh wach waren aber noch auf die andere Familie warten mussten, beschlossen wir morgens in das Museum im Ort zu gehen. Das war sehr interessant. Neben alten Maschinen waren auch Teile von Tierskeletten ausgestellt…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im Garten standen Apfelbäume und Eichen:

20151227_095817 20151227_100819

 

 

 

Und da wir im Museum immer schnell fertig sind, beschlossen wir, zur „Outdoor-Fitness-Area“ 500 m weiter der Straße entlang zu fahren und dort auf unsere Freunde zu warten. Also alle schnell rein ins Auto, kurz auf´s Gas und schon… wurden wir von der Polizei aufgehalten. Zu schnell? Ne, waren wir dieses mal wirklich nicht. Eine kleine, mehr breit als hohe Polizistin fragte strengen Blickes, wohin wir fahren und woher wir kommen und warum Andreas nichtangeschnallt ist?!?!?!  Und dann bekam Andreas von ihr den Anschiss seines Lebens (da sind meine ein Dreck dagegen). Diese Standpauke wird er sein Leben nicht vergessen. Ich habe mir jetzt vorgenommen, bei meiner nächsten Standpauke auch eine Uniform anzuziehen. Das wirkt!

Andreas konnte sich aber dann an den Fitnessgeräten erholen.

20151227_103713

So, und als der Arbeitskollege mit seiner Familie ankam und nach einer kleinen Stärkung mit selbstgebackenen Plätzchen fuhren wir los Richtung Pass.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das ist der Sani Pass. Wir müssen das Tal ganz hinter und den Berg am Ende ganz nach oben… Zuerst mussten wir uns einen Stempel für die Ausreise an der Grenzkontrolle von Südafrika holen und konnten dann unsere Tour starten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Puh, das ist ganz schön knifflig zu fahren. Anfangs ging es noch gemächlich nach oben und die Schlaglöcher und großen Steinen konnte man relativ gut ausweichen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aber zum Schluss wurde es richtig steil und neben uns ging es steil nach unten.  Johanna und Maximilian hatten am Anfang des letzten Teilstückes fast die ganze Zeit die Hände vor den Augen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Oben angekommen mussten wir uns im Grenzhäuschen von Lesotho anmelden und bekamen den Einreisestempel in unseren Pass. Der nette „Beamte“ stempelte gleich auch die Ausreise, damit wir später nicht noch mal bei ihm anhalten müssen.

Als Mahnung, immer vorsichtig zu fahren, stellten sie verunglücktes Auto aus:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Hauswirtschafterin der Grenzstation leerte gerade die Asche des Ofens aus. Es hat ca. + 28° Außentemperatur und man beachte bitte die Daunenjacke und die Strickmütze!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Grenzstation von Lesotho (ja, sie ist noch in Betrieb!!!)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bilder vom Ausblick von hier oben könnte ich unmengen einstellen und keines würde die unfassbare Weite und Schönheit dieses Fleckchen Erdes auch nur in geringen Teilen widerspiegel!!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und ein MUSS ist natürlich im angeblich höchsten Pub der Erde einen Drink zu sich zu nehmen. Wir entschieden uns für ein „Savanna“.

20151227_134816 A20151227_151236Aber auch hier wird man von der Realität Südafrikas bzw. Lesothos eingeholt. Die Security hat den Schlagstock nicht nur griffbereit, sondern bereits immer fest in der Hand!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, und jetzt geht es wieder runter:

20151227_153446

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Ende des Passes machten wir eine kleine Pause am Fluß:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zurück an der Grenzstation holten wir uns unseren 4. Stempel für diesen Tag ab und machten uns auf den ca. 1/2 stündigen Heimweg nach Himville.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Abends machten wir es uns in unserer kleinen Ferienwohnung, die früher anscheinend mal Garage und Schuppen war, gemütlich und genossen noch die Eindrücke des Tages.

Am nächsten morgen entschieden wir mit Handzeichen, ob wir nochmal den Sani Pass hoch fahren und durch Lesotho zu unserem nächsten Ziel kommen oder außen rum durch die Drakensberge. Da wir durch Lesotho mindestens 9 Stunden gebraucht hätten, und laut Navi außen rum wir nach 4 1/2 Stunden am Ziel sind, hatte ich mit meiner einzigen Stimme leider Pech und wir fuhren außen rum. Als Entschädigung für mich, die gerne durch Lesotho gefahren wäre, fuhren wir gleich nach Himville nicht auf die Bundesstraße sondern auf der Nebenstraße. Leider stellte sich nach ein paar Kilometer heraus, dass diese Nebenstraße nur das erste Stück geteert war und somit fuhren wir 60 km auf Schotterpiste.

Und nachdem wir nach 20 km Fahrerwechsel gemacht haben, da mein Beifahrer der festen Überzeugung war, ich fahre absichtlich über jeden Stein und jedes Schlagloch stellte er erstaunt fest, dass es unmöglich war auf dieser Piste jeder Unebenheit auszuweichen. Die Landschaft war beeindruckend und nach 30 km NICHTS kam plötzlich ein kleines Dorf. Die Männer angelten am Fluss und die Frauen wuschen die Wäsche

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schon alleine der Anblick dieses Dorfes mit seinen Bewohnern  war die Fahrt wert. Übrigens kam die nächsten 20 Kilometer nichts mehr…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nun entschieden wir uns aber, die Autobahn zu nehmen. Für heute reichte es uns mit der Schotterpiste. Wir fuhren in die Witsieshoek-Lodge im Royal Natal National Park und waren auch hier ganz begeistert von den Bergen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da wir noch einiges an Proviant hatten, entschieden wir uns in der Backpacker-Unterkunft unser Abendessen selber zu kochen. Andreas war der Koch und

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

wir genossen die Aussicht von der Küchentüre….

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Restaurant und der Sohn des Besitzers leistete und Gesellschaft. Ein kleiner lustiger, bisserl frecher Bengel (schaltete in der Damentoilette immer das Licht aus, wenn jemand drinnen war!!!) der so akrobatisch war, das habe ich noch nicht gesehen. Mit seinen 5 Jahren machte er einen Flick-Flack nach dem anderen, Räder mit einer Hand und einen Salto von unserem Bett runter.  Am nächsten Abend durfte er nicht mehr mit anderen Kindern spielen, da er tagsüber mit einem andern Gastjungen die Fensterscheiben der Backpacker-Küche eingeworfen hatte….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Da Johanna sich leider am Fuß verletzt hatte, konnte sie am morgen nicht mit uns zum Wandern gehen, worüber sie sehr, sehr traurig war!!!!

Die ersten Kilometer konnten wir noch mit dem Auto zur Kontrollstelle fahren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dort wurde dann jeder Wanderer registriert und musste eine Sicherheitsgebühr bezahlen. Die beiden Wachmänner wohnten und arbeiteten in einem kleinen Häuschen mit 2 Zimmern. Ein Zimmer war der Schlafraum, der gleich an die Wohn-/Arbeitsstube angrenzte. Und obwohl es draußen ca. 25° hatte, war es im Haus dank des beheizten Ofens sicherlich kuschelige 10 Grad wärmer…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, dann gehen wir mal los. Die Tour, die wir uns ausgesucht hatten, dauerte 6 – 7 Stunden. Also, keine Zeit verlieren…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich bin ja eigentlich kein Bergsteigerfan, aber bei dieser Aussicht werde sogar ich schwach…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, Pause zu Ende!! Wir sind bereits 1 1/2 Stunden unterwegs gewesen und haben noch mindestens 4 1/2 Stunden vor uns. MINDESTENS 4 1/2 STUNDEN???????????????

Ok, wir entschieden, man muss es nicht übertreiben und man kann ja nicht alles sehen auf dieser Welt und wir zogen, sehr freudig über diese Entscheidung, den Rückzug an!!!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und wie es sich heraus stellte, war es eine gute Entscheidung. Nach 2 1/2 Stunden wandern hatte Maxi Blasen an einem Fuß und ging lieber Barfuß weiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als wir dann am frühen Nachmittag wieder an unserer Lodge ankamen und Johanna fröhlich mit den anderen Kindern ums das Haus lief, entschieden wir uns nochmal eine kleine Runde mit Johanna und Sebastian zu drehen. Diesmal blieb Maximilian an der Lodge zurück.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und da wir mal wieder keinen Plan hatten, wurde aus der kleinen Runde eine mittlere.  Aber so hatte wenigstens der Schäfer einen anderen Anblick als Landschaft und seine Schafe…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ups, jetzt müssen wir uns doch ein bisschen beeilen. Das Wetter schlägt um:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

So, bisschen Tempo machen bitte, Jungs!!!

Als wir 15 Minuten in der Lodge waren, fing es an zu regnen und

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

zu hageln. Glück gehabt!!!

Am nächsten Morgen begrüßte uns die Sonne mit einer unglaublichen Aussicht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir überredeten die Kinder zu einem 200 m Spaziergang vor dem Frühstück.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und plötzlich kamen über die Bergkuppe einige Wildpferde. Johanna war hin und weg….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schweren Herzens machten wir uns auf den Heimweg.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hier noch ein paar Bilder von Phuthaditjhaba, dem letzten Ort bevor wir auf die Autobahn fuhren und die letzten 200 km unserer Reise auf der Autobahn beendeten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 Nach 16 Tagen und fast 3000 Kilometern sind wir glücklich und mit tausenden Bildern im Kopf und 1700 auf der Kamera wieder zu Hause angekommen. Das war unser erster Südafrika-Urlaub….