Auf geht’s in das Jahr 2016!

Wie die Zeit vergeht und vergeht und vergeht. Wir sind bereits schon 6 Monate in Südafrika und haben es immer noch nicht bereut…..

Das Jahr 2015 ließen wir auf einer Garten-Sylvester-Party in unserer Nachbarschaft ausklingen…

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Dann wollen wir mal sehen, was das Jahr 2016 so alles mit uns vor hat… 2015 hat uns ja teilweise ganz schön gefordert!!!!

Natürlich ist der erste Januar jetzt schon einige Zeit her und ich kann wirklich nicht mehr genau sagen, was wir an diesem Tag gemacht haben. Da wir aber nicht die ersten waren, die von der Sylvester-Party heimgegangen sind, waren unsere Aktivitäten am 1.1. sicherlich nicht sehr groß!

In der ersten Januarwoche hatten Johanna und Maximilian vormittags Tennis-Ferienprogramm und Sebastian den ganzen Tag Golf. Zu dieser Zeit war es hier bei uns so heiß, wie in den letzten 90 Jahren nicht mehr. Da waren die Kinder ganz tapfer, bei 40° Sport zu machen. Andreas und ich nutzten ein paar freie Stunden und fuhren durch die Gegend.

An einem Tag machten wir uns auf den Weg zu einer Farm, die für ihre selbst produzierten Milchprodukte warb. Die Kühe standen auf den angrenzenden Weiden und die Wiesen wurden gerade mit Bachwasser gegossen. Wir gingen ein Stück spazieren Richtung Bach und wunderten uns,

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was da so alles daher geschwommen kam.

Da kann man doch dann gleich seine Milch wie gewöhnlich im Supermarkt kaufen.

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In der zweiten Januarwoche am Mittwoch stand dann der 1. Schultag im neuen Schuljahr an.

Ach ja, davor war noch mein Geburtstag:

Gemütlich frühstückte ich mit meiner Familie morgens um 5.30 !!! Uhr (Andreas musste zur Arbeit). Als Geschenk bekam ich eine neue Kamera:

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IMG_0001Und da wir dann bereits ja um 10 Uhr schon wieder Hunger hatten, fuhr ich mit den Kindern nochmals zum Frühstücken… (mit der neuen Kamera)IMG_0040

IMG_0043Nach langem hin- und herüberlegen hatte ich mich entschieden, meinen Geburtstag doch nicht einfach so vorbeiziehen zu lassen. Richtig Geburtstag feiern wollte ich aber auch nicht, die mir alle wichtig sind, konnten ja nicht dabei sein…

So lud ich ein paar „Freundinnen“ unter dem Vorwand ein, ein Ferien-Abschluss-Gläschen zu trinken ein und netterweise kamen fast alle  mit je 1-3 Kindern auf ein „Gläschen“ vorbei!

Sebastian, Johanna und Maximilian steckten zusammen mit mir noch ein paar Spießchen:IMG_0065

Und wie es halt so ist, läuft nicht immer alles nach Plan! Schön geheim gehalten, den Kindern extra aufgetragen, nicht zu erwähnen, dass ich heute Geburtstag habe, begrüßte ich alle Gäste und als wir dann gemütlich zusammen in der Küche standen, sangen mir dann plötzlich alle ein Geburtstagsständchen!

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Ja, so wurde es dann doch eine Geburtstagsfeier und wir so oft kann ich an meinem Geburtstag ja auch nicht auf der Terrasse sitzen, ohne Skiunterwäsche!!!

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Zwei Tage nach meinem Geburtstag bekamen wir unseren ersten Besuch in Südafrika, auf den wir uns schon riesig freuten:

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Als die Kinder dann von der Schule heimkamen war nochmal Weihnachten und Geburtstag auf einmal.

Herzlichen Dank nochmal an alle, die uns etwas mitgegeben haben. Wir haben uns wirklich über alles sehr, sehr gefreut!

Eberhard war ganz froh, den grünen Pferdeputzkoffer endlich los zu sein. Das war nämlich sein Flug-Handgepäck!!!

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Das Gläschen Sekt auf die Ankunft mussten dann Mama, Eberhard und Andreas alleine trinken. Ich war beim Elternabend in der Schule. Der erste von drei innerhalb einer Woche!!

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Und damit es nicht zu eng in unserem Haus wird, flog Andreas nach Deutschland. War ganz schön hart für ihn. Von fast 40° auf -10°.

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Da es Eberhard und Mama dann doch nach einigen Tagen auf der Terrasse zu langweilig wurde, fuhren sie für 2 Nächte auf eine Safari Lodge. Mama fuhr und Eberhard unterstützte das Navi. So kamen sie gut an und auch wieder sicher zurück zu uns.

Wir lebten uns hier wieder in den Schulalltag ein und ich stellte meinen Rekord bei „Fahren zur Schule“ auf. Nein, keinen Geschwindigkeitsrekord, da muss ich noch weiterhin üben, aber den Häufigkeitsrekord. An einem Tag 5 mal zur Schule und wieder zurück und je Fahrt benötigt man, bei gutem Verkehr, 30 Minuten. (nur falls jemand wissen möchte, was ich so den ganzen Tag mache…)

Mit Eberhard und Mama besichtigten wir am Freitag Vormittag das Voortrekker Monument in Pretoria:

http://www.gauteng.net/attractions/voortrekker_monument/

Und am Samstag  machten wir uns auf den Weg nach Pilanesberg. Johanna wollte lieber bei ihren Freundinnen bleiben und so passten wir in ein Auto und fuhren um 4 Uhr morgens los. Der frühe Vogel fängt den Wurm, bzw. sieht die Tiere!!! Jetzt muss ich nur noch aussortieren, welche ich von den 400 Fotos, die ich an diesem Tag gemacht habe, hochlade….

Wir standen noch am Parkplatz vor dem Nationalpark und schon lief und ein Blue Wildbeest vor das Auge und vor die Linse:

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Nachdem wir die Gebühren für unseren Parkbesuch bezahlt hatten, ging es auch schon los. Nach einigen hundert Metern sahen wir Hyena, aber leider schafften wir es nicht, ein vorzeigbares Foto zu schießen. Dafür stellten sich die Elefanten in Pose.

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Und das Zebra wartete ganz artig bei seiner Mama. Nur der Fotograf hatte nicht alles im Blick…

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Doch plötzlich schlich ein Tier um die Zebraherde und legte sich versteckt hinter einem kleinen Gebüsch nieder: unser erster Jackal

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So, Zeit für eine kurze Pause, aussteigen, Füße vertreten, Toilettengang, Brotzeit,

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Zeit für die kleinen Tiere,

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und dann wieder rein ins Auto und weiter geht es.

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Und als wir gemütlich auf der Hippo-Aussichtsplattform saßen, hörten wir plötzlich die Alarmanlage  eines Autos gehen. Und da nur 2 Autos am Parkplatz standen, war die Wahrscheinlichkeit, dass es unseres war, sehr hoch… Sebastian war zuvor im Kofferraum eingeschlafen und wir haben ihn dann weiterschlafen lassen. Da ich aber das Auto zusperrte, als wir ausstiegen und auf die Plattform gingen, dachte ich mir schon, dass sich die Alarmanlage meldet, wenn Sebastian aufwacht und sich im Auto bewegt. Also bin ich dann mal los Richtung Parkplatz und hatte Recht mit meiner Vermutung. Am Parkplatz angekommen redete mich dann der Fahrer des 2. Wagens an, ob wir nicht auch Deutsche seien. Woher er das nur erkannt hat?!?!? Zumindest verriet er uns, dass er gerade 4 Geparden einen Kilometer entfernt von hier auf einer Sandbank liegen hätte sehen. Vielleicht sind sie ja noch da…. Also sprangen wir ins Auto und machten uns ganz aufgedreht auf die Suche….

Und plötzlich sahen wir tatsächlich links im Gebüsch 2 Geparden, die gerade ihre Beute gerissen hatten und sich ein Plätzchen zum Verzehren suchten:

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 So, Plätzchen gefunden! Mahlzeit!IMG_0819

Als wir ganz vertieft den beiden Geparden zusahen, bemerkten wir im Augenwinkel, ein paar Meter weiter, Bewegungen im Gelände. Hier machten sich tatsächlich, direkt vor unseren Augen, die anderen beiden Geparden gerade auf die Jagd nach ihrem Nachmittagssnack:IMG_0829Die beiden hatten aber allerdings noch nicht so wirklich Hunger, oder auch einfach nur Lust zum Spielen, zumindest Jagden sie das kleine Impala immer wieder hin und her, stellten sich neben es, als wären sie seine Leibwächter IMG_0826und dann war es dann doch so weit:

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Ja, wir haben euch beobachtet!!!!!!!!IMG_0841

Ihr könnt euch sicherlich vorstellten, wie aufregend die letzten 15 Minuten für Sebastian und Maximian in unserem Auto waren. Wenn nicht, fragt einfach mal Eberhard, der erinnert sich sicherlich genau dran…!

So, jetzt erst mal durchschnaufen und das Gesehene verarbeiten. Das war vielleicht eine Action mitten noch am Nachmittag, wo man nichts besonderes mehr erwartet und wir ja eigentlich auf dem Weg in Richtung Ausgang waren.

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Die Giraffe, die wir bei unserem ersten Besuch in Pilanesberg am 23.10.2015 tot am Straßenrand lagen sahen, liegt immer noch an selber Stelle:

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So, und jetzt aber ab Richtung Ausgang, noch die letzte kleine Scheife ausfahren und dann sind wir gleich am Gate. Wie fast immer, fuhren wir das nahegelegene Wasserloch noch an, um, wie fast immer, eine ausgetrocknete Pfütze ohne Tiere zu sehen. Dieses mal hatten wir doch noch Glück:

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Mei, süß der Elefant, wie er sich so mit dem Wasser nass spritzt, trinkt und gemütlich am Wasser entlang spaziert. So, genug gesehen, ab nach Hause. Auf dem kürzersten Weg, über die einspurige Brücke rüber und dann sind wir gleich am Ausgang.

Ähm, ok –IMG_0940da war noch ein anderer Elefant unterwegs, der gerade die Böschung hoch Richtung unser Auto stapfte! Dann doch mal schnell den Rückwärtsgang rein –

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Ups, da kam auch der erste  von seinem Wasserbad die Böschung hoch.

Auto wenden in drei Zügen und – weg -!!!

Wir und Elefanten…… eine Haßliebe…..

Dann mussten wir die ganze Schleife, die wir gefahren sind, wieder zurück, da wir ja nicht an den Elefanten vorbeikamen und waren dann glücklich, als wir dem Ausgang nahe waren.

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Da Lob ich mir die süße Warthog Familie, die brav am Straßenrand graste und uns nicht einmal beachtete.

So, Ausgang, raus. Noch schnell an die Tankstelle und dann ab die 170 km nach Hause.

Schnell?!!?! In Südafrika?!?!! Geht, wenn es soll, sowieso nicht!!!

Meine Tankkarte funktionierte nicht und nach dem gefühlten 100 Versuch wechselten wir die Karte und nach geschlagenen 45 Minuten waren wir dann doch schon mit dem Tanken fertig.

Zuhause angekommen um 18.30 Uhr (zur Erinnerung, wir fuhren um 4 Uhr los), machten wir uns auf den Weg zum Restaurant am Golfplatz mit einem riesigen Hunger und einem großen Weindurst!!!

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Am nächsten morgen kam Andreas wieder aus Deutschland zurück und wir verbrachten einen gemütlichen Sonntag zu Hause.

Die darauf folgende Woche verflog  durch den Alltag und auf die Vorfreude des bevorstehenden Wochenendes. Am Freitag nach der Schule fuhren Maxi, Oma, Eberhard und ich schon mal vor auf die Komati Gorge Lodge. Sebi und Johanna kamen mit Andreas nach, sobald er von der Arbeit nach Hause kam.

Die 2 Stunden Fahrt Richtung Osten auf der Autobahn und Landstraße brachten wir gekonnt hinter uns, doch dann mussten wir in eine Seitenstraße abbiegen. Dieser war natürlich nicht geteert und schlängelte sich in die bergige Landschaft hinein. Kilometer für Kilometer links und rechts nur Weidezäune und Wiesen. Nach einigen Kilometern passierten wir dann die Sicherheitskontrolle am Eingangstor der Lodge und dann ging es nochmals Kilometerweit einsam durch Südafrika. Links und rechts ein paar Tiere, nun sogar auch hi und dort einige Häuser. Dann waren wir auf der Bergkuppe, vor uns nur Wiesen, Berge, Fluß. Die Straße ging nun plötzlich (gepflastert) steil nach unten und als wir am Fuße ankamen, standen wir mitten in einem kleinen Paradies. IMG_1557

 

Und als dann die ersten Fotos alle geschossen waren, IMG_1063

heizten wir den Grill an und warteten auf das zweite Auto. Und warteten. Und warteten….

Als sie dann den Berghügel hinabgefahren kamen, erfuhren wir, dass sie eine kleine Pause zuerst an der „Tanke“ und dann bei einer Polizeikontrolle eingelegt hatten. Nach dem leckeren Braai machten wir ein gemütliches Lagerfeuer und genossen die warme und stille Nacht unter einem Meer von Sternen.

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Der Morgen begrüßte uns freundlich und nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf zu unserem ersten Abenteuer.

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Ein Abendteuer war es für Andreas, Sebastian, Maximilian und mich. Für Eberhard und Oma eigentlich auch, aber sie mussten ja „nur“ zusehen! Und für Johanna?!?! Für die war es purer Spaß:

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Ein Ausritt auf Pferden, jeder alleine auf einem, ohne Leine, durch die Wildnis!!!

Die erste Herausforderung war schon mal das Aufsteigen auf den Gaul. Das ist nun der Vorteil, wenn man die Fotos, die man einstellt, selber aussucht. Ihr werdet das Foto, wie ich elegant auf mein Pferd aufgesprungen bin, leider nie zu Gesicht bekommen. Fairerweise stelle ich die der andern 4 Personen auch nicht ein….

So, erste Hürde geschafft. Alle sitzen drauf, Gatter geht auf und alle Pferde traben gemütlich hinaus. Alle?!? Nein, eines wollte nicht. Ganz und gar nicht.

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Dann stieg der Führer wieder von seinem Pferd ab und versuchte mit allen Tricks, Sebis Pferd aus dem Gehege zu locken. Selbst die Pferde, die nicht mit ritten, waren schon draußen.

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So, doch noch geschafft. Eigentlich war jetzt schon eine Stunde vergangen, seit dem wir pünktlich um 10 Uhr am Reitplatz waren… Dabei hatten wir ja insgesamt nur 1 Stunde gebucht. ..

Los geht´s!

Bitte beachtet die Reihenfolge beim Start und beim Ziel:

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Den Sieger der Eltern sieht man eindeutig!

Der Gewinner der Kinder war:

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Puh, das war anstrengend, und aufregend! Jetzt brauchen wir alle eine Pause! (Bis auf Johanna, die ist gleich im Anschluß nochmal mit der nächsten Gruppe mitgegangen!)

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Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns auf zu unserem Nachmittagsevent. Dieses mal blieb nur Oma als Fotografin zurück.

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Quadfahren war jetzt angesagt.  Alles ganz einfach, sagte der Guide und haute uns dann x-Regeln um die Ohren, die wichtig sind und die wir unbedingt beachten müssen. Zum Starten hier drücken, dann dort Schalter nach oben aber nur wenn der Fuß an dieser Stelle ist nicht gleichzeitig, sondern nacheinander und nicht zu leicht drücken……..

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So, als er mit der Einweisung fertig war, wusste ich schon nicht mehr wie dieses Ding zu starten ging!!!

Klappte dann aber doch irgendwie und ganz entspannt ging die Fahrt los…

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Gleich mal den Berg hoch, kein Problem, war ja gepflastert und Gas geben ist dann doch relativ einfach.

Ein wenig anspruchsvoller wurde es dann, als wir von der Straße abfuhren, rauf auf die Wiese.

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Aber es machte riesig Spaß und es schüttelte uns ganz schön durch.

Nach 20 Minuten Fahrt ist man ja schon fast Profi, da macht so eine kleine Steigung im Gelände nichts aus, auch wenn der Untergrund ein wenig ebener sein hätte könnten und die riesen Furchen und Steine im Weg hätten auch nicht sein müssen.  Dann wäre ich nämlich sicherlich nicht vom Weg abgekommen und im Gebüsch gelandet. SICHERLICH!

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Das Highlight der ganzen Tour war die Fahrt durch den Fluß:

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Nein, wir halten die Kamera nicht schief. Des war wirklich so steil!

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Am Ende der Tour waren wir schon fast Profis im Quad fahren, da war selbst das rückwärts einparken kein Problem mehr.

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Während wir auf Tour waren, zog eine Affenbande an unserem Haus vorbei. Aber Oma hatte jederzeit alles unter Kontrolle!

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So, alle einmal lächeln und

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 dann ab in das kühle Naß!

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Nach einem gemütlichen Grillabend ließen wir den Tag mit ein paar Cocktails aus der Bar am Lagerfeuer ausklingen…

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Und durch Zufall habe ich dann beim Rumspielen mit meiner neuen Kamera, die mich immer noch ein wenig überfordert, ein Tier im Nachthimmel fotografiert:

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Am Sonntag morgen ging Johanna ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, diesmal ohne Handikap „Familie“!

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Und wir machten uns ans Koffer packen, denn der Heimweg stand uns bevor.  Wehmütig blickten wir auf ein wirklich traumhaftes Wochende zurück!

Unterwegs machten wir Halt am Nan Hua Buddhist Temple in Bronkhorstspruit.

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Am Dienstag ging dann leider für Oma und Eberhard der Flieger zurück nach Deutschland und wir hatten wieder genug zu tun mit Schule und Alltag.

Am Samstag hatten die Kinder einen der 4 Sportsamstage in diesem Jahr. Dieses mal war Schwimmen angesagt. Mit sehr wenig Begeisterung stiegen unsere Kinder um 6 Uhr morgens aus dem Bett und mit der gleichen Begeisterung (bis mit Ausnahme von Maxi) sprangen sie dann ins Becken.

Die darauf folgende Woche plante ich unseren Namibia-Urlaub. War gar nicht so einfach. Mal sehen, was das wird….

Ich habe noch gar nicht erwähnt, dass wir seit Oktober ein Problem mit unserem Pool haben. (Ja, ich weiß schon: dass sind Probleme….)

Zumindest verliert der die ganze Zeit Wasser, wurde schon 2x geflickt und jetzt wurde er dann endlich neu mit Fiberglas verkleidet.

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Hoffentlich ist er jetzt dicht!

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Maximilian hatte sein erstes Fußball-Spiel mit der Schulmannschaft an einer andern Schule in Pretoria. Und ich konnte nicht mit, hatte schon seit langem meinen überfälligen Impftermin beim Arzt ausgemacht!!!!!!!!!

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Am Wochenende erlebten wir den ersten Abschied hier in Südafrika. Eine Arbeitskollegin von Andreas ging mit Mann und ihrem 2-jährigen Sohn zurück nach Deutschland. Natürlich nicht ohne gebührend Abschied zu feiern. Wir verbrachten einen schönen, gemütlichen Vormittag unter schattigen Bäumen auf einer kleinen Farm mit Blick auf Pferdekoppeln und genossen die kühlen Getränke.

Am Nebentisch wurde eine Baby-Shower-Party gefeiert. Das ist hier in Südafrika ein sehr wichtiger Bestandteil der Schwangerschaft! Es hatten sich zwei werdende Mama´s zusammengetan, luden 30 Frauen ein, die sich dann in einen großen Stuhlkreis setzten und jede übergab ganz feierlich ein Geschenk für Baby/Mama…

Das einzige, was mir daran gefallen hat, war die Tischdeko:

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Am Sonntag machten wir dann mal wieder einen Sightseeing-Ausflug nach Johannesburg. Unser erstes Ziel war der Markt on Main. Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir Gebiete, in denen wir nicht ausgestiegen wären und Sebastian hielt uns für verrückt, hier überhaupt durchzufahren, geschweige denn, auch nur in der Nähe auszusteigen. Mit Engelszungen… (NEIN, wer uns kennt, weiß wie wir Sebastian aus dem Auto gebracht haben!!)

Also, am Markt angekommen, parkten wir unser Auto am Straßenrand unter Aufsicht einer der vielen Parkwächter und gingen um die Ecke in das Marktgebäude. Ohne dass uns etwas passiert ist…

Auf dem Markt gab es verschiedene Stände mit Essen aus unterschiedlichen ländertypischen Gerichten und im Obergeschoss südafrikanische Handwerkskunst.

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Um das Marktgebäude herum gab es einige nette Bars und Cafes mit individueller Bestuhlung:

 

 

 

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Unter den Augen der Security, die hier an jeder Ecke stand, gingen wir zurück zu unserm Auto um zum Carlton Tower zu fahren. Dort angekommen, parkten wir unser Auto direkt vor dem Gebäude (warum auch nicht, wenn schon mal ein Parkplatz frei ist…) und fuhren mit dem Lift in den 50. Stock.  Von hier aus hat man einen tollen Überblick über Johannesburg:

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 NORD (Aufkleber fehlte am Fenster!):

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Nachdem wir noch kurz durch das Einkaufszentrum (in dem wir die einzigen Weißen waren) geschlendert sind, wollten die Kinder unbedingt wieder nach Hause. Also besuchten wir das Cafe, in dem Nelson Mandela früher, als er Anwalt war, zu Mittag gegessen hatte, nicht mehr und fuhren nach Hause…

Als ich am nächsten Tag meiner Englisch-Lehrerin (sie ist deutschstaemmig und wohnt schon seit Geburt in Südafrika) erzählt habe, dass wir gestern in Johannesburg waren, fragte sie, was wir dort erledigen mussten. Ich sagte: Nichts, wir machten einen Ausflug. Ganz erstaunt sagte sie, dass sie nie freiwillig ohne triftigen Grund nach Johannesburg fahren würde. Ich erzählte ihr dann, dass wir auch am Carlton Tower waren. Sie schaute und fragte ganz zweifelnd, dass wir doch dort sicher nicht ausgestiegen sind, oder?!?!? Als ich die Frage dann mit ja beantwortete, sagte sie, wir seien verrückt. Kein weißer Südafrikaner fährt, außer er muss, dort hin. Naja, wir sind halt dann doch Touristen und sehen es mit anderen Augen. (Oder wir sehen halt auch nicht alles….)

Auf den Straßen Südafrikas: (was fehlt hier?)

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Regenschirme als Sonnenschutz:

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Am Sonntag Nachmittag machten Maximilian, Andreas und ich einen kurzen Ausflug an den Hartbeesport Damm.

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Sieht nicht nach Südafrika aus, ich weiß…

Dann folgte eine Woche, über die es nicht viel zu berichten gibt, bzw. ich mich nicht an jeden einzelnen Tag genau erinnern kann… Ich hatte mit einen Virus und eine Blasenentzündung eingefangen und lag 3 Tage ganz flach und erholte mich erst nach der 2. Aufbauspritze. Aber nach 4 Arztbesuchen innerhalb 5 Tagen war ich wieder relativ fit.

Musste ich ja auch, wir bekamen 2 Übernachtungsgäste von der Olympiade der deutschen Schulen südliches Afrika. Zwei ganz nette (und zur Freude unserer beiden Jungs auch hübsche!!)16jährige Mädchen aus Kapstadt verbrachten die nächsten Tage an der Deutschen Schule und bei uns.

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Und erfolgreich waren sie auch. Frieda nahm 2 Medaillen und Savanna 6 Medaillen mit nach Hause…

Am Sonntag Nachmittag war Wettkampffrei und Andreas fuhr mit unseren Kids und Savanna (Frieda war verletzt) nach Johannesburg zum „bouncen“. Dort wollten sie sich mit 5 anderen Familien und insgesamt 27 Kindern treffen, um Trampolin zu springen. Ich hatte von einer Mama die Namen der beiden Straßen, an deren Kreuzung die Halle steht bekommen und gab sie schon mal ins Navi ein. Leider kamen die Mädels erst später als gedacht vom Wettkampf zurück und somit pressierte es, dass sie pünktlich zur reservierten Zeit auch an der Anlage sind. 50 Minuten Fahrt war eingeplant, das wäre zu schaffen gewesen….

Um 15 Uhr war für eine Stunde reserviert, um 14.55 Uhr ruft Andreas an, er fuhr schon einige Male über die Kreuzung aber keine Fun-Halle war in Sichtweite. Kann ja nicht sein, hab ja die Kreuzung genau eingegeben! Ich kontrollierte via Internet nochmals die Schreibweise der Straßennahmen, alles ok. Ich ließ Andreas nochmals weitersuchen, nach 5 Minuten kam der nächste Anruf, die Halle sei da tatsächlich nicht. Ok, dann hab ich bei Google Maps mal ein wenig näher nachgesehen und festgestellt, dass es die Kreuzung mit den beiden Straßennamen tatsächlich 2 x gibt, da die eine Straße eine Schleife macht. Leider lagen die Kreuzungen 15 km auseinander. Als wir das merkten, fuhr Andreas zu der anderen Kreuzung und wie es so der Zufall will, kam er in eine Polizeikontrolle. Der Polizist war natürlich ein wenig skeptisch und sagte Andreas auch immer, er glaube ihm die Geschichte nicht, warum er mit 4 Kindern im Auto immer die Straße auf und ab fährt….

Nach 20 Minuten ließ der Polizist Andreas dann doch fahren, der dann auf direktem Weg wieder nach Hause fuhr! Ähm, seine Laune beschreibe ich jetzt nicht…. Und auch nicht die der Kinder…..

Was haben wir daraus gelernt? In Südafrika fährt man nur nach Koordinaten!!!

Am Dienstag habe ich von  9 Uhr bis 15 Uhr im Kiosk an der Schule gearbeitet, fuhr dann von der Schule mit den Olympiamädchen zum Einkaufszentrum, holten dann Sebastian von der Schule, fuhren nach Hause und nach 15 Minuten wieder zur Schule, da die Abschlussveranstaltung der Olympiade war, bei der ich wieder im Tuck-Shop (Kiosk) gearbeitet habe. Nachdem wir gegen 22.30 Uhr heim sind, wollten die Mädels noch auf die After-Abschluß-Party. Ok, bis 24 Uhr, dann ist aber Schluss. Pünktlich um 0.45 Uhr !!!!! waren sie zu Hause und ich konnte ins Bett.  (In der Zeit habe ich schon mal mit dem Bericht begonnen!) So, nächsten Tag war Abfahrt von den Olympiamädels um 5.45 Uhr. Sie wollten, dass ich sie um 5 Uhr wecke. Die einzige, die um 5 Uhr aufgestanden bin, war ich. Die Mädels quälten sich um 5.25 aus dem Bett…

Puh, das ganze wäre vielleicht nicht so schlimm (zur Info, normalerweise schlafe ich von 22 Uhr bis 5.30 Uhr!!!), wäre nicht am diesem Tag meine After-work-party-Ausflug von 16 Uhr bis 24 Uhr nach Johannesburg gewesen…

Ging aber trotzdem. Um 16 Uhr fuhren 9 Mädels mit Sekt und Chips bewaffnet mit dem Transfer-Bus nach Johannesburg, tanzten, lachten, ratschen und tranken bis 23 Uhr im Katy´s und fuhren dann wieder glücklich und mit vielen Erlebnissen zurück nach Hause. (Mehr kann ich und will ich darüber nicht berichten…. kicher, kicher).

Fragt aber bitte nicht, wie wir Mama´s am nächsten morgenum 7 Uhr am Schulparkplatz ausgesehen haben. Bei den meisten sah man es auch noch mittags. Und am Nachmittag irrten einige ziemlich planlos durch den Elternsprechtag an der Schule. Aber wenn man einer über den weg lief, die gestern dabei war, huschte jeder ein Lächeln über das Gesicht!

So, heute ist der letzte Schultag vor den Ferien. Bei uns und bei euch.

Ich wünsche allen, von Herzen, eine schöne Ferienzeit und ein tolles Osterfest.

Und ganz, ganz riesig freuen wir uns über den Besuch, der am Sonntag von Regensburg für 2 Wochen eintrifft!!!!!!!